Parasiten / Tumor.. Weiß jemand Rat?

Krankheitszeichen, Prävention, Gesundheit

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Hörnchenfan
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BeitragVerfasst: So Aug 07, 2011 6:29 pm
Hallo ihr Lieben!
Mein kleiner Streife macht mir leider seit längerer Zeit sehr große Sorgen. Weiß langsam nicht mehr weiter, will nicht dass der Kleine sich quält, aber einschläfern wenn es vielleicht noch eine Chance gibt, will ich auch nicht.. :(

Es fing damit an, dass wir umgezogen sind und er im Zuge dessen auch eine neue noch größere Voliere bekommen hat. Der Umzug hat super und sehr stressfrei geklappt, auch der Einzug in die neue Voliere war unauffällig. Nach dem Winterschlaf (der Umzug war im Januar) fing auch alles unauffällig an, bis sich der Kleine immer mehr gekratzt hat und das Fell sehr struppig wurde. Vorallem der Schwanz sah merkwürdig aus. Zuerst habe ich auf Fellwechsel getippt, aber schließlich hatte er auf einmal wunde Stellen und ich bin mit ihm zum Tierarzt gefahren. Die haben ihn angesehen (er lässt sich nicht so einfach anfassen) und meinten es klinge nach Parasiten.
Wir haben daraufhin die Voliere komplett neu gemacht, alle Äste und Häuser etc. ausgetauscht, alles was neu reinkam mit einem Dampfreiniger gereinigt. Der Kleine wurde mit Tropfen im Fell behandelt, die ich zweimal (im Abstand von 4 Wochen) in das Fell geträufelt habe.

Das Kratzen hörte auch auf, aber danach wurde der Kleine zunehmend apathischer. Er hat sich immer mehr in seine Häuser verzogen, kam nur noch selten heraus und nach und nach hat er auch immer weniger gefressen. Als ich ihn dann endlich mal wieder gesehen habe war er nur noch Haut und Knochen. Er war sehr schwach, lief merkwürdig (torkelig) und konnte nicht mehr richtig klettern. Wir haben daraufhin die Voliere umgestaltet, dass er auch ohne zu klettern zum Fressen kommt und ich habe begonnen ihn mit Babybrei aufzupäppeln. Leider wurde der Zustand in den nächsten 2 Tagen nicht besser, weshalb ich ihn wieder einfangen musste und zum TA bin. Der hat ihn in Vollnarkose gelegt und anschließend untersucht. Die Zähne sind in Ordnung und auch sonst konnte nichts festgestellt werden. Der Kleine wurde auch geröngt, aber ohne wirklichen Befund. Die Beine sind ok, im Bauchraum war das Röntgenbild etwas schwammig. Laut TA kann das Zufall sein, wäre sonst aber eher kein gutes Zeichen. Er hat dann Antibiotika gespritzt bekommen.

Da er so schwach war habe ich ihn erstmal in seiner kleineren Transportbox gelassen, damit er in der Voliere nicht fallen kann. Ich habe ihm alles mögliche zu essen angeboten, damit er nur irgendwie wieder an Gewicht gewinnt. Die nächsten 2 Tage bekam er auch noch Antibiotika was er auch gefressen hat.

Dann war ich leider im Urlaub (ging nicht anders, war jahrelang geplant) aber meine Urlaubsvetretung hat sich mehrmals täglich um den Kleinen gekümmert. Sein Zustand wurde dann nochmals schlechter, er hat das Essen erneut abgelehnt, nur noch geschlafen und die Hinterbeine nicht richtig belastet. Nach einer Woche ging es ihm dann wieder besser und er begann wieder zu fressen. Nun ist er wieder in der großen Voliere und wir sind aus dem Urlaub wieder zurück.

Er sieht deutlich besser aus als vor dem Urlaub, scheint wieder etwas zugenommen zu haben und isst auch wieder mehr. Aber leider stimmt trotzdem etwas nicht. Den ganzen Tag ist er in seinem Häuschen, kommt nur ganz kurz zum Fressen raus und legt sich wieder hin. Den Kopf hält er seit einigen Wochen immer leicht nach links geneigt, auch torkelt er noch etwas. Er kann nur langsam klettern und vorhin wollte er sich zum Putzen auf die Hinterbeine stellen und ist dabei wieder umgeplumpst.

Hat einer von euch irgendeine Idee?? Das einzige was mir noch einfällt ist Morgen eine Kot (und Urin?) Probe zum TA zu bringen und nochmal auf Parasiten untersuchen zu lassen. Aber gerade dieses mal gut, mal schlecht und die Schiefhaltung des Kopfes scheint für mich eher ein Tumor zu sein? Ich möchte nicht dass er leidet, aber ehrlich gesagt weiß ich auch einfach nicht, wann der richtige Zeitpunkt zum Erlösen gekommen ist. Zur Zeit frisst er ja wieder.

Weiß jemand Rat?
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  • BeitragVerfasst: So Aug 07, 2011 7:36 pm
    Hi,

    weiß leider auch keinen Rat. Solange er frisst und trinkt ok, aber quälen darf er sich nicht. Vielleicht nochmal alles in Ruhe mit dem Tierarzt durchsprechen.

    Gruß
    Nande
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    Zitat Winston Churchill: Mit bösen Worten, die man ungesagt hinunterschluckt, hat sich noch niemand den Magen verdorben
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    BeitragVerfasst: Mo Aug 08, 2011 5:18 pm
    Hallo Nande,

    vielen Dank für Deine Antwort. Ich war heute beim TA und habe Kotproben abgegeben. Kaum war ich zuhause klingelte das Telefon und mir wurde mitgeteilt, dass die Proben zu trocken sind und man da leider nichts mehr erkennen könnte. Dabei hatte ich extra versucht möglichst frische Proben zu nehmen. Ist ja auch nicht so einfach, wenn der Kleine die ganze Zeit in seinem Häuschen sitzt.
    Leider war auch die Ärztin, die ihn das Letzte mal unter Narkose untersucht hat nicht da und deren Vertretung besteht darauf, dass ich Morgen mit dem Horn zu ihr fahre. Ich habe versucht ihr klar zu machen wie viel Stress das für das Tier bedeutet und dass eine Untersuchung nur unter Vollnarkose stattfinden kann. Zumal er ja vor kurzem erst komplett durchgecheckt wurde. Aber ich konnte sie (bzw. die Sprechstundenhilfe) nicht davon abhalten, dass ich kommen soll. Wahrscheinlich will sie einfach nur mal ein Streifenhörnchen sehen... *grr*
    Ich will jetzt Morgen versuchen, mit der Ärztin vom letzten Mal zu telefonieren, um mit ihr weitere Schritte zu besprechen. Ich weiß wirklich nicht mehr weiter....
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  • BeitragVerfasst: Fr Aug 12, 2011 9:39 am
    Hi,

    was hat die Ärztin gesagt?und wie geht es dem Patienten?

    Gruß
    Nande
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    Zitat Winston Churchill: Mit bösen Worten, die man ungesagt hinunterschluckt, hat sich noch niemand den Magen verdorben
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    Hörnchenfan
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    BeitragVerfasst: Fr Aug 12, 2011 5:12 pm
    Hallo Nande,

    also: Ich habe mit der Ärztin abgesprochen, dass wir auf Verdacht hin auf Parasiten behandeln. Ich hatte vorgeschlagen Panacur anzuwenden und sie hat zugestimmt. Außerdem habe ich noch ein anderes Medikament (Baycox bekommen) sowie "Bird Bene-Bac" zur Appetitanregung. Das alles habe ich die letzten 3 Tage mit Babybrei vermischt. Die letzten 2 Tage hat er es brav gefressen, heute leider nicht, da ich einen anderen Brei verwendet habe, den er scheinbar nicht mag. Da ärgere ich mich sehr über mich selbst, da ich sowas schon geahnt habe, aber nicht auf mein inneres Bauchgefühl hören wollte. Ich hoffe nun es ist nicht schlimm, dass er einen Tag ausgesetzt hat. Eigentlich soll er das Panacur 5 Tage am Stück bekommen.
    Wir haben außerdem eine Wärmelampe gekauft, die 3mal am Tag für eine halbe Stunde angeht. Allerdings weiß ich nicht, ob er diese auch "nutzt".

    Aber:

    Dem Kleinen geht es schon jetzt deutlich besser! Er ist natürlich durch die ganze Tierarztgeschichte total scheu, aber er ist wieder mehr aktiv und macht auch in seinem Häuschen mehr Geräusche. Auch hat er die letzten Tage immer etwas mehr gefressen und heute war, als ich nach Hause kam, der ganze Futternapf leer. Ich hatte relativ viele Nüsse drin, damit er sich wenigstens etwas aussuchen kann und etwas frisst. Aber er scheint sogar wieder mit dem Horten anzufangen. Es geht also wirklich steil bergauf.
    Ich hoffe nur, dass es nicht schlimm ist, dass er heute seine Medikamente nicht gefressen hat..

    Soweit also dazu, ich hoffe es geht so weiter.
    Viele liebe Grüße
    Sarah
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  • BeitragVerfasst: Sa Aug 13, 2011 8:38 am
    Hi,

    drücke euch weiterhin die Daumen.

    Liebe Grüße
    Nande
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    Zitat Winston Churchill: Mit bösen Worten, die man ungesagt hinunterschluckt, hat sich noch niemand den Magen verdorben
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    BeitragVerfasst: Sa Aug 13, 2011 2:44 pm
    Hallo,

    heute hat der Kleine wieder ganz brav seine Medikamente gefressen. Es lag wohl echt an der Geschmacksrichtung des Breis. Außerdem konnte ich den Kleinen heute mal wieder ausgiebig beobachten (geht nur am Wochenende, da ich in der Woche nur morgens und abends zuhause bin). Leider wurde meine Hoffnung durch die Beobachtung wieder ziemlich zerstört.

    Er frisst (und trinkt) zwar wieder normal, aber leider wirkt er ganz und gar nicht gesund. Er hat starke motorische Schwierigkeiten, also starke Schwierigkeiten sich zu bewegen. Beim Fressen selbst fällt es nicht auf. Wenn er aber vom Fressen zum Trinken eine "Etage" tiefer möchte fällt ihm das sichtbar schwer. Er guckt vorher lange wo er hin möchte, ist mit den Vorderbeinen schon auf der Treppe und hängt mit den Hinterbeinen noch "fest". Ich hatte schon bedenken, dass er hinunterfällt (wäre zwar nicht hoch, muss aber ja trotzdem nicht sein). Wenn er sich dreht, humpelt er mehr herum. Auch läuft er in sich irgendwie schief und hängt rechts immer etwas tiefer als links. Das Klettern am Draht, also an der Seite der Voliere, fällt ihm auch deutlich schwer. Er klettert mühevoll, relativ langsam, noch oben.
    Es ist schwierig zu erklären, aber es sieht aus als wenn er körperlich wirklich irgendwie behindert ist.
    Beim TA wurde er ja vor Kurzem komplett durchgeröngt. Körperliche Beschwerden können somit eigentlich ausgeschlossen werden. Ich befürchte also, dass das ganze doch mit dem Gehirn oder ähnlichem zu tun hat.

    Ich bin nun halt unsicher, ob er vielleicht einen Schlaganfall hatte und einfach nur behindert ist, sich aber nicht quält. Oder ob er doch einen Tumor im Kopf oder im Bauch hat und sich jeden Tag quält.

    Naja, das soweit als Update. So ein Murks...
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  • BeitragVerfasst: Sa Aug 13, 2011 2:54 pm
    Hi,

    es kann aber auch etwas mit den Nerven z.B. an der Wirbelsäule zu tun haben. Leider können wir unsere Tiere nicht fragen ob es Schmerzen hat. Wenn der Tierarzt nichts feststellen konnte wird es nichts klar diagnostizierbares sein. Abtasten und auf Schmerzreaktion warten geht bei den Hörnchen auch eher kaum.
    Gegen die Gefahr des Fallens kannst du gut Küchenhandtücher in der Voliere spannen. Das haben wir damals bei unserer Seniordame auch gemacht. In die Ecken ein Loch stanzen und eine Befestigung hindurchfädeln. Wird auch gerne als Hängematte genutzt. Wenns schief geht kann es auch mal als Klo mißbraucht werden :? .
    Wir hatten hier schon einmal einen Member der von seinem Hörnchen berichtete, welches einen Schlaganfall erlitten hat. Das Tier hat mit der Zeit gelernt mit den körperlichen Beeinträchtigungen klarzukommen.

    viewtopic.php?f=4&t=2165&p=15090&hilit=schlaganfall#p15090

    Gruß
    Nande
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    Zitat Winston Churchill: Mit bösen Worten, die man ungesagt hinunterschluckt, hat sich noch niemand den Magen verdorben
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    BeitragVerfasst: Mo Aug 15, 2011 5:22 pm
    Hallo,

    in den letzten Tagen war mir aufgefallen, dass sich der Kleine wieder öfter kratzt. Heute kam ich wieder näher an ihn herun und konnte ihm sogar eine Erdnuss aus der Hand geben. Dabei seh ich doch aus den Augenwinkeln wie etwas schwarzes in seinem Schlafhaus entlangflitzt: Ein Mehlkäfer. Iiiihhhh!! Beim Hauscheck habe ich dann gesehen, dass er sein Haus leider auch als Toilette benutzt hat und somit in seinem eigenen Urin schläft. Kein Wunder, dass sich da auch der Mehlkäfer wohlfühlt. Hoffentlich hat das Vieh noch keine Eier gelegt!
    Leider müssen wir jetzt warten, bis das Streifi wieder aus seinem Haus kommt, da wir es sonst nicht abbauen können. Er hat sich nur verängstigt in eine Ecke gequetscht, kam aber nicht heraus. So ein Ärger. Will das Vieh möglicht schnell aus meinem Wohnzimmer haben. So kann es meinem Kleinen ja gar nicht besser gehen...

    Gehetzte Grüße
    Sarah
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  • BeitragVerfasst: Di Aug 16, 2011 6:24 pm
    Hi,

    Mehlkäfer finde ich auch nicht gerade hübsch, aber für Eier die sich entwickeln braucht es mindestens 2 Mehlkäfer.

    Bei Häusenpinklern ist es schwer etwas zum abgewöhnen zu unternehmen. Regelmäßig reinigen sollte man hier auf jeden Fall. Ein neues Häuschen und das uringetränkte gleichzeitig anbieten. Wenn ihr Glück habt wird das andere weiterhin als Klo benutzt und das neue zum schlafen. Wenn nicht war schlimstenfalls die Investition in ein frisches Schlafhaus umsonst :D .

    Auf bald
    Nande
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    Zitat Winston Churchill: Mit bösen Worten, die man ungesagt hinunterschluckt, hat sich noch niemand den Magen verdorben
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    BeitragVerfasst: Di Aug 16, 2011 7:49 pm
    Hey,

    das beruhigt mich, dass sich aus Eiern erst was entwickeln würde, wenn 2 Käfer da sind. Vielleicht hab ich ja auch einen Käfer-Mann, der gar keine Eier legt ;)
    Heute habe ich das Schlafhaus ausgetauscht. Leider habe ich den Mehlkäfer in dem Einstreu aus dem alten Haus nicht finden können. Auch ein Absuchen der Voliere war erfolglos. Naja, ich rede mir ein, dass mein Kleiner ihn vielleicht doch irgendwann mal tötet. Jetzt hat der Kleine ein neues/altes Schlafhaus (habe eins gereinigt, was er früher schonmal hatte) und eben noch ein zweites, wo er komischerweise noch nie so richtig drin war. Die Umräumaktion hat ihn natürlich etwas irritiert, zumal sein gewohnter Weg zum Fressen nun anders ist (das alte Schlafhaus und das neue habe eine andere Form, wodurch ich die Bretter anders hängen musste). Ich hoffe, dass er Morgen trotzdem normal aufsteht und sich raustraut!
    Das Medikament zum Appetit anregen setze ich jetzt langsam ab, gebe also immer etwas weniger. Nicht, dass der Kleine auf einmal wieder nichts mehr frisst, wenn die Medikamente alle sind.
    Heute sah er eigentlich auch ganz gut aus. Ich hoffe, dass es vielleicht wirklich nur eine Art Behinderung bei ihm ist und er lernt damit umzugehen. Aber so richtig überzeugt, bin ich leider nicht. Naja, da hilft nur abwarten.

    Liebe Grüße
    Sarah
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  • BeitragVerfasst: Mi Aug 17, 2011 8:02 am
    Hi,

    Daumen bleiben gedückt :D

    Gruß
    Nande
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    Zitat Winston Churchill: Mit bösen Worten, die man ungesagt hinunterschluckt, hat sich noch niemand den Magen verdorben

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    BeitragVerfasst: Di Aug 23, 2011 6:37 pm
    Viel Glück mit Deinem Kleinen und gute Besserung. Einer meiner Kleinen hatte einen Tumor am Bein und mußte erst vor kurzem eingeschläfert werden. Sein appetit war aber noch bestens, er hat direkt davor noch eine Erdbeere verdrückt. So wie sich das bei Deinem Kleinen anhört, scheint es wirklich eher was wie ein Schlag oder Trombose oder Ähnliches zu sein, da es ja Auswirkungen auf die Balance bzw Körperhaltung hat. Bin aber kein Mediziner beobachte diese Auswirkungen nur wenn sie bei Menschen auftreten . Wünsche euch alles Gute Renate
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  • BeitragVerfasst: Do Aug 25, 2011 6:17 am
    Hallo,
    gibt es Neuigkeiten?
    Liebe Grüße
    Cornelia und Lilly

    www.BURUNDUK.de

    www.klzg.de ;-)
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    BeitragVerfasst: Do Aug 25, 2011 7:35 pm
    Hallo ihr Lieben,

    also: Die Medikamente sind inzwischen alle verbraucht und auch alle brav verdrückt. Ich hatte ja erst befürchtet, dass der Kleine in sein altes Muster zurückfällt, wenn er den Appetitanreger nicht mehr bekommt. Aber dem war zum Glück nicht so. Er frisst wieder richtig ordentlich, räumt alle Nüsse immer weg, die ich ihm gebe und hortet auch wieder. Auch Frisches wird alles gefressen und getrunken auch ganz normal. Auch ist er wieder etwas mehr aktiv. Zwar ist er noch nicht wieder den ganzen Tag fit, aber er kommt öfters am Tag aus seinem Häuschen und bleibt dann auch länger draußen. Außerdem wird er wieder ein ganz bischen zahmer. Inzwischen nimmt er nicht mehr panisch Reißaus wenn ich das Zimmer betrete. Wenn ich ihn rufe guckt er auch immer ganz interessiert und manchmal kommt er auch zu meiner Hand gelaufen, wenn ich diese an die Voliere halte. Das ist schon ein Fortschritt, wenn man bedenkt, was der Kleine beim TA durchmachen musste. Heute kam es mir auch so vor, dass das Fell wieder etwas besser aussieht. Der Kleine scheint sich auch wieder etwas besser bewegen zu können.
    Ich werde das Ganze also weiter beobachten und hoffe erstmal, dass es so bleibt und sich nicht wieder verschlechtert.
    Renate, Du hast mich auch etwas beruhigt. Zwar weiß ich nicht, wie das mit dem Appetit ist, wenn ein Tumor direkt im Kopf sitzen würde, aber im Moment geht es ja wirklich bergauf.

    Viele Grüße
    Sarah
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    BeitragVerfasst: Di Aug 30, 2011 7:23 pm
    Hallo, ich bin´s nochmal,

    gestern kam mir siedendheiß noch eine Idee was mein Kleiner haben könnte. Nur weiß ich nicht wie wahrscheinlich das ist. Das ganze fing ja an als wir umgezogen sind und er in seine neue Voliere kam. Am Anfang war noch alles ganz normal, ich habe ihn auch schön laufen gelassen und ihm ging es gut. Dann plötzlich fing alles an. Jetzt ist mir eingefallen, dass wir ihm Wohnzimmer, wo das Streifi auch läuft, einen Elefantenfuß (also die Pflanze) stehen haben. Ich lasse ihn prinzipiell nur unter Aufsicht laufen, aber trotzdem habe ich nicht jede einzelne Bewegung von ihm im Blick. Ich muss auch ehrlich gestehen, dass ich dachte, dass die Pflanze nicht giftig ist, sonst hätte ich sie natürlich niemals im Zimmer stehen lassen.
    Jedenfall hat mein Kleiner immer mal wieder ein bischen an den Blättern genagt. Nie große Menge, da ich auch immer gleich geschimpft habe, aber eben immer mal wieder. Gestern habe ich dann herausgefunden, dass die Pflanze leider sehr wohl giftig ist.
    Können die motorischen Schwierigkeiten auch Folgeschäden einer Vergiftung sein? Er hat sich zwar, soweit ich das beurteilen kann, nicht erbrochen und auch keinen schlimmen Durchfall gehabt. Vielleicht kann sich das ganze ja aber auch umgekehrt in Verstopfung äußern? Er hat dann ja auch nichts mehr gegessen, kaum getrunken und ist sehr abgemagert.
    Nun ist er durch die Krankheit auch nicht mehr aus der Voliere gekommen und es scheint ihm jetzt auch wieder gut zu gehen. Er ist immer mehr aktiv, frisst und trinkt ordentlich. Alles wieder normal, außer eben die motorischen Schwierigkeiten, die aber auch weder besser noch schlimmer werden.

    Was sagt ihr zu meiner Theorie? Ich brauche wohl nicht erwähnen, dass ich mir riesige Vorwürfe mache?...
    Viele Grüße
    Sarah
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    BeitragVerfasst: Di Aug 30, 2011 11:23 pm
    Hi Fila,
    ich habe mir nur Dein letztes Posting durchgelesen und meine Antwort ist:
    Sofort TA informieren! Ich hoffe dass Du einen hast, der ein Streifi nicht nur als "allgemeinen Kleinnager" betrachtet...
    Viele Grüße

    Andi und Spyke
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    BeitragVerfasst: Mi Aug 31, 2011 2:47 pm
    Hallo Andi,

    danke für die schnelle Antwort. Da Du aber nur meinen letzten Beitrag gelesen hast, bin ich mir nun unsicher, ob da so rüberkam, dass das Knabbern an der Pflanze und die eventuell dadurch bedingte Abmagerung bereits einige Monate her ist. Ich war in der letzten Zeit 3 mal beim TA und stand außerdem noch in telefonischen Kontakt. Nur war bisher eben nicht klar, was die Ursache für sein komisches Verhalten war.
    Heute geht es ihm wieder relativ gut, er sieht wieder normal aus und frisst und trinkt ordentlich. Nur motorische Schwierigkeiten sind geblieben. Ich denke nicht, dass da jetzt noch ein TA etwas machen kann, wenn es wirklich eine Vergiftung war. Oder sehen ich das falsch? Der Kleine wurde unter Vollnarkose komplett untersucht und auch geröngt, allerdings ohne Befund.
    Wäre lieb, wenn Du nochmal schreiben würdest, ob Du immer noch denkst, dass ich nochmal zum TA sollte. Ich will dem Kleinen den Stress eigentlich ersparen, wo es ihm grad wieder gut geht.

    Viele Grüße
    Sarah
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  • BeitragVerfasst: Mi Aug 31, 2011 7:36 pm
    Hi,

    habe gerade mal in der Giftdatenban geschaut http://www.vetpharm.uzh.ch/reloader.htm ... halt_c.htm . Der Elefantenfuß Beaucarnea recurvata enthält Saponine. Beim Verzehr gößerer Mengen kommt es zu Schleimhautreizungen im Magen und Darmtrakt. Das würde das Fressverhalten erklären, aber nicht die Paresen.
    Auf jeden Fall die Pflanze beim Auslauf entfernen, die Ursache wird sie wahrscheinlich nicht gewesen sein. Du schreibst ihr seit umgezogen. In vielen Farben, Lacken, Fliesenklebern, neuen Möbeln etc. sind u.a. bedenkliche Stoffe enthalten. Hörnchen sind da empfindlich. Das könnte u.a. eine mögliche Ursache sein.

    Gruß
    Nande
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    BeitragVerfasst: Mo Okt 10, 2011 12:02 pm
    Hallo,

    es ist etwas Zeit vergangen und ich wollte mich nochmal mit dem aktuellen Stand melden. Also, dem Kleinen geht es den Umständen entsprechend gut. Er frisst, trinkt und läuft auch wieder mehr durch den Käfig. Sogar die Baumäste klettert er wieder entlang, auch wenn er dies eigentlich nicht müsste. Scheu ist er natürlich immer noch, aber bei mir kommt er auch mal zur Hand und schnuppert daran. Auch kann ich ihm kleine Leckereien aus der Hand füttern. Aus dem Käfig raus will er leider immer noch nicht, das ist ihm wohl noch zu viel. Er ist motorisch auch immer noch eingeschränkt, also eigentlich unverändert, aber es macht den Anschein als würde er sich immer besser damit abfinden. Wahrscheinlich hatte er wirklich irgendetwas, z.B. einen Schlaganfall und muss nun eben mit den Folgen davon leben. Solange er jedoch so gut aussieht wie derzeit und auch wieder aktiver wird mache ich mir aber erstmal keine Sorgen mehr. Ich versuche schon immer ihn etwas zu "stimulieren" und sein Obst immer an verschiedenen Stellen in der Voliere abzulegen, sodass er auch immer mal wieder neue Wege gehen muss.
    Nun warte ich auf den Winterschlaf und bin gespannt wie es dann nächstes Jahr bei ihm aussieht. Vielleicht möchte er dann ja sogar mal wieder ein wenig Freilauf. Ich halte euch weiter auf dem Laufenden.

    Liebe Grüße
    Sarah
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