Immer wieder sterben unsere Streifis

Krankheitszeichen, Prävention, Gesundheit

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BeitragVerfasst: Do Jun 16, 2011 2:10 pm
Hallo!

Ich bin neu hier, weil ich es einfach nicht mehr aushalte. Jedesmal sterben die Streifis meiner Verlobten und ich muss es immer mit ansehen wie sie darunter leidet.
Wir hatten nun 3 Streifis...

1. Züchter ... starb nach 8 Wochen, vorher war es fit (soweit wir das sagen können). Es ist durch den Käfig gesprungen, gegessen, getrunken, alles. Und war sehr zahm. Alles super ... bis es eines Tages scheinbar im Schlaf gestorben ist (ende letzten Jahres).

2. Privat ... starb nach ca. 3 Monaten ... war nie sonderlich zahm, aber im Grunde nicht auffällig im Verhalten. Lag unten auf dem Rücken im Käfig.

3. Züchter ... starb nach 2,5 Wochen. Es war total lieb und zahm, hat aus der Hand gegessen und war sehr zutraulich. Starb ohne jegliche vorherige Anzeichen im Schlaf.

Woran kann das denn liegen? Das es immer wieder passiert? Sagt mir welche Infos ihr gern hättet und ich werde sie euch geben. Ich bin absolut ratlos :(

Gruß
Sascha
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  • BeitragVerfasst: Do Jun 16, 2011 6:47 pm
    Hi,

    ist die Voliere gründlich desinfiziert worden ( ggf. ein Keim der sich irgendwo eingenistet hat ). Habt ihr eine Holzvoliere? ist diese lackiert? Auch
    Möbel, Wände, Böden können nicht gesunde Chemikalien ausdünsten. Ein Hörnchen ist da wahrscheinlich um längen empfindlicher als ein Mensch.
    Es kann auch sein das ihr einfach Pech habt.

    Gruß
    Nande
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    Zitat Winston Churchill: Mit bösen Worten, die man ungesagt hinunterschluckt, hat sich noch niemand den Magen verdorben

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    BeitragVerfasst: Do Jun 16, 2011 9:23 pm
    Danke für die Antwort. Ja wir haben eine Holzvoliere und sogar teilweise Latten ausgetauscht (die mit Urin in Berührung gekommen waren) usw.

    Nach langem Suchen haben wir nun etwas von Toxoplasmose gelesen. Wir haben 2 Katzen und 1 Hund und sicherlich haben wir mal ne Katze oder den Hund angefasst ohne nachher die Hände zu waschen usw. Die Tiere sind auch im Zimmer wo das Streifenhörnchen stand rumgelaufen und das Streifenhörnchen dann wiederum (als die anderen Tiere ausgesperrt waren). Es könnte gut sein das es damit etwas zu tun hat, denn die streifis sind immer sehr plötzlich verstorben :(

    Hat noch jemand Erfahrung mit "gemeinsamer" Haltung von Katzen/Hunden/Streifis?!
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  • BeitragVerfasst: Fr Jun 17, 2011 7:09 am
    Hi,
    Toxoplasmose hat in der Regel einen langsamen Verlauf, zumindest bei Hasen.
    Man sieht es den Tieren an wenn sie erkrankt sind. Verklebte Augen, abmagerung durch Futterverweigerung ect.
    Da die Toxoplasmose überwiegend Hasen befällt und , soweit ich weiss, von Fliegen übertragen wird würde ich das im Falle Eurer Hörnchen ausschliessen.

    Wo/wie steht den Euer Käfig?
    Bekommen die Tiere eventuell einen "zug" ?
    Ein Schnupfen kann bei Hörnchen schnell tödlich enden.
    Hoffe Ihr habt in zukunft mehr Glück.
    Euch alles gute,
    Rico
    mit freundlichen Grüssen aus Köln,
    Rico

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    BeitragVerfasst: Fr Jun 17, 2011 10:36 am
    Erstmal danke für die netten Worte.

    "Zug" kann er nicht bekomen haben, vor allem sind wir zwischen Streifi 2 und 3 sogar umgezogen und der Käfig steht an einer Innenwand (kein Fenster in der nähe).
    Anzeichen gabs bei allen 3 Streifis keine außer bei Streifi 2 war es so das er manchmal "merkwürdig" gelaufen ist ... aber das legte sich schnell wieder.

    In einem anderen Streifi Forum habe ich folgendes gelesen (daher die Vermutung von Toxoplasmose)

    Ich bin SOFORT mit ihr in die Tierklinik gefahren und habe auch die Vorgeschichte und vom plötzlichen Hörnchensterben erzählt. Die TA aus der Klinik tippt mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Toxoplasmose. Kurz als Erklärung, Toxoplasmen sind Einzeller, die hauptsächlich durch Katzen, aber auch durch schlecht gewaschenes Obst und Gemüse, übertragen werden können. Bei Katzen treten meist keine Probleme auf, für Schwangere und Nager ist dies allerdings sehr gefährlich. Hörnchen scheinen wohl besonders anfällig zu sein. Leider kann man dies bei Hörnchen nur durch eine Obduktion oder Hirnwasserentnahme unter Narkose nachweisen. Blutproben sind wohl nicht möglich, da die Menge Blut die für die Untersuchung benötigt würde nicht abzunehmen ist.

    Der Parasit bildet Zysten in Organen und im Hirn.

    Die Symptome könne u.a. sein:

    -plötzlicher Gewichtsverlust, Appetitlosigkeit

    -Störungen und Ausfälle des zentralen Nervensystems

    -Lähmungen und Krampfanfälle

    -Kopfschiefhalten, im Kreis drehen, umfallen

    -Durchfälle

    -plötzlicher Tod ohne Symptome, gerade bei jungen Tieren

    Die Symptome können auch manchmal lange nach einer Infektion auftreten, wenn z.B. das Immunsystem des Tieres durch irgendetwas temporär beeinträchtigt ist. Die Prognose ist abwartend bis schlecht.


    Streifi 1+3 waren ziemlich jung (gerade so alt das sie abgegeben wurden konnten)
    Streifi 2 war ca. 6 Monate

    Meine Verlobte möchte zwar soo gerne ein Streifi haben, jedoch nimmt sie der Tod der Streifis immer wahnsinnig mit. Sie tut mir dann immer so Leid, das möchte ich und auch sie nicht mehr durchmachen müssen. Wir werden nun erstmal abwarten und uns überlegen was wir machen.

    Liebe Grüße
    Sascha
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    BeitragVerfasst: Fr Jun 17, 2011 4:20 pm
    Ach Gottchen,
    das hoert sich wirklich schlimm an.
    Tut mir total leid fuer euch. Sowas ist immer traurig!
    Kann auch verstehen, dass sie keine Hoernchen mehr moechte. Aber vielleicht war es wirklich pech.
    Aber es kann ja nicht schaden sich zu informieren, vielleicht findet ihr ja den Fehler und koennt dann getrost einem kleinen Wuschelding mit Streifen ein schoenes zu Hause schenken! (:
    Alles Liebe von mir und Lord.
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  • BeitragVerfasst: So Jun 19, 2011 7:57 am
    Hallo,
    das tut mir echt leid mit Euren Streifis. Wie alt waren die denn alle? Es ist halt leider so, dass das erste Jahr immer am kritischsten ist und einige Streifis dieses nicht überleben.

    Ich würde auch nochmal genau den Aufbau und vor allem die verwendeten Materialien unter die Lupe nehmen. Du kannst es auch gerne hier posten. Dann können wir ggf. bei der Analyse helfen. Ich hatte auch schon eine Voliere, die Hörnchen krank gemacht hat. Im verdacht stand dann die Lasur. Wissen tu ich es bis heute nicht. Aber es war definitiv die Voliere. Die ging dann ab zum Sperrmüll.
    Liebe Grüße
    Cornelia und Lilly

    www.BURUNDUK.de

    www.klzg.de ;-)
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    Hörnchenfan
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    BeitragVerfasst: So Jun 19, 2011 7:35 pm
    Ich hatte früher mal 2 Katzen die auch Freigänger waren. Wenn die beiden drin waren kamen sie mit den Horns in Kontakt. Heute haben wir nur noch 2 Hunde. Da Lily zB sehr sehr sehr^^ zahm ist klettert sie auch zum Hund hin. Da waren nie irgendwelche Krankheiten oder sowas vorgekommen. Lässt du deine Tiere ab und an mal checken? Ansonsten würde ich auch mal den genauen Aufbau der Voli untersuchen. Oder habt Ihr evtl giftige Pflanzen im Freilaufzimmer stehen?
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    Name: Lolli
    Adoptiere auch eins! @Pokémon Waisenhaus[/center]

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